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Steuer-News für Elektrofahrzeuge

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Steuer-News

Wollen wir langfristig Elektromobilität in unseren Alltag integrieren, muss eine ausreichende Ladeinfrastruktur geschaffen werden. Einige Arbeitgeber haben diese Tatsache bereits erkannt und bieten Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit Elektrofahrzeuge auf dem Firmengelände zu laden. Aber wie wird dieser Strom eigentlich abgerechnet? Wir klären hier die wichtigsten Fragen.

Wie ist die Ausgangssituation?

Seit 2017 können Angestellte nun für einen Zeitraum von 10 Jahren ihr privates Elektro- oder Hybridfahrzeug auf dem Firmengelände laden. Ein solcher Ladevorgang ist steuerfreier Vorteil und schließt auch das Betanken des Firmenwagens mit ein. Darüber hinaus kann der Chef dem Angestellten auch eine Ladestation für den heimischen Gebrauch zur Verfügung stellen oder eine Installation bezuschussen. Die Voraussetzung dafür ist jeweils, dass die Vorteile zusätzlich zum ohnehin schon geschuldeten Arbeitslohn erbracht werden.

Welche Autos sind begünstigt?

Zu den begünstigten Fahrzeugen gehören Elektroautos die ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben werden sowie Hybridfahrzeuge, die sowohl mit Kraftstoff betankt als auch aufgeladen werden können. Letztere allerdings nur, wenn man sie mit extern mit einem Stecker aufladen kann.

Wann ist der Ladestrom steuerfrei?

Immer wenn Mitarbeiter ihr Elektrofahrzeug an einer fest installierten Einrichtung in Betrieb aufladen ist der Ladestrom steuerfrei. Dies gilt auch für die zwischenzeitliche, private Nutzung der Ladestation. Erstattet der Arbeitgeber seinen Angestellten selbst getragene Stromkosten für einen Dienstwagen wird dies als steuerfreier Auslagenersatz behandelt. Handelt es sich jedoch um ein privates Fahrzeug stellt die Erstattung der selbstgetragenen Stromkosten steuerpflichtigen Arbeitslohn dar.

Pauschale Versteuerung des geldwerten Vorteils

Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer die Ladestation, kommt es zu einer pauschalen Versteuerung des geldwerten Vorteils. Die pauschale Lohnsteuer beträgt aktuell 25% und kann auf den geldwerten Vorteil angewandt werden, wenn der Mitarbeiter die Ladestation zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn oder günstiger erhält. Zusammen mit der Pauschalisierung ergibt sich auch eine Sozialversicherungsfreiheit.

Vereinfachungen der Regelung

Die Finanzverwaltung lässt auch Vereinfachungen zu. Deswegen darf die pauschale Lohnsteuer auf Basis der Aufwendungen des Arbeitgebers für den Erwerb der Ladevorrichtung zugrunde gelegt werden. Hat der Angestellte die Kosten für den Kauf selbst übernommen, kann der Arbeitgeber die Kosten bezuschussen oder komplett übernehmen. Auch dann kann der geldwerte Vorteil pauschal besteuert werden.

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